ÖM Wallersee ohne Ergebnis

Der SCSW (Segelclub Seekirchen am Wallersee) ist ein famoser Club.
Er hat nur 70, aber dafür aktive Mitglieder. Es gibt ein feines Clubhaus mit Ambiente, einen mit Kompetenz glänzenden Wettfahrtleiter und einen netten Bootsliegeplatz. Michi, die Familie Klampfer und andere Mitglieder prutzelten und kochten, damit die Gäste nicht verhungern. Ein Wahnsinn.
Nur eines fehlte: Der Wind. Dabei ist der Wallersee bekannt für seinen schönen Nordostwind. Pech gehabt.

Ersatzweise ließ der Wettfahrtleiter am Samstag Nachmittg auf SUPs um die Wette paddeln,
z. B. der jüngste VDACler gegen den Jüngsten aus Austria.
Dito die Schwersten, Ältesten, Leichtesten …..
Später schob noch Bob sein neuestes Segel hoch und man konnte darüber fachsimpeln.

Matthias

A-CAT Regatta beim Yacht Club Bracciano East

Die wechselhafte Wetterlage über Europa hat sich auch bis zum Lago Bracciano ausgedehnt.
So gab es jeden Tag andere Windverhältnisse. Am Samstag 24-JUL gab es zwei Wettfahrten
bei 10-12 Knoten Wind. Für Sonntag war dann die Vorhersage bis 30 Knoten. So kam es dann auch,
es gab nur eine Wettfahrt unter extremen Bedingungen mit nur noch 6 Startern,
wovon nur einer ins Ziel gekommen ist.

Ergebnis, Photo und Video auf der YCBE Webseite
https://ycbe.it/event/regata-nazionale-classe-a-hobie-cat-16-spi-dragoon-e-zonale-hc-16-24-e-25-luglio-2021/

Ergebnis Alpencup am Forggensee

Das Katastrophen-Tief Bernd, das sich ja nur sehr langsam bewegte, hat auch
die Alpencup Regatta am Forggensee beeinflußt, d. h. es gab kaum Wind.

Es konnte nur eine Wettfahrt bei wenig Wind durchgeführt werden, bei der die Classic Liga ihre Vorteile ausspielen konnte und in der Gesamtwertung die ersten drei Plätze belegte.

Christian Stock auf Platz 1, gefolgt von Florian Hennig und Alexander Maier.
Auf Platz 4 dann der erste Foiler mit Steuermann Roeland Wentholt.

Hier die Ergebnisse zum Downloaden:

Rainer Bohrer siegreich auf Italienischer Meisterschaft in Riccione

Rainer Bohrer vom TSV Utting Wassersport ist Internationaler Italienischer Meister im A-CAT 2021

(Riccione 25.-27.6.2021)

Mit den Füßen tief im heißen Sand vergraben, wurden die „Carrelli“ nach einer anstrengenden und schönen Dreitages-Regatta mit den bereits aufgeladenen Booten vom Strand gezogen. Es gibt Momente, da kann man bei 35°C in der prallen Sonne nicht so schnell trinken, wie man schwitzt… Viele zufriedene, aber auch müde Segler verbrachten danach, wie erwartet, die nächsten Stunden der sonntäglichen Sommernacht auf der vollen Autobahn Richtung Bologna, in guter Gesellschaft der Italiener, die wie gewohnt ihr Wochenende an der Adria verbracht hatten…

Die Offene Italienische Meisterschaft der A-CAT-Segler wurde dieses Jahr am Sandstrand von Riccione, etwas südlich von Rimini ausgetragen. Es trafen sich 43 Segler mit Foiling- und Klassik-Booten am gut besuchten und bei Seglern und Surfern beliebten Strandclub 151.

Am Nachmittag baute sich bei großer Hitze eine schöne Thermik auf, die am Freitag ohne großes Vorspiel mit 18 bis 22 Knoten und entsprechend giftiger, hoher Welle den Seglern gleich zu Beginn viel abverlangte. Die Foiling-Boote sind bei diesen Bedingungen schwer zu kontrollieren, so konnte sich der Klassiksegler Alberto Farnesi aus Livorno gut vom Feld absetzen und führte auch bis zur letzten Vorwind, dann gab ein Schwert der hohen Belastung nach und brach. Aufgrund seines großen Vorsprungs konnte er aber noch einen sehr guten zweiten Platz bei der einzigen Wettfahrt an diesem Tag ins Ziel bringen.

In den beiden Folgetagen entwickelte sich eine mäßigere Thermik mit 5 bis ca. 14 Knoten; jedoch baute sich nach kurzer Zeit, trotz des leichteren Windes wiederum eine beachtliche Welle in den recht seichten ufernahen Gewässern der Adriaküste auf. „Bei flachem Wasser kann es jeder“, hatte mir mal ein guter Bekannter aus Tschechien gesagt. Hier kann man ergänzen, bei dieser Welle und der Hitze kam dafür jeder ins Schwitzen. Es ergaben sich spannende Rennen mit zwischendurch großen Geschwindigkeitsunterschieden, wer die Welle nicht gut nahm, dessen Boot bremste und klatschte Am-Wind aufs Wasser, oder das Boot viel auf der Vorwind von den Foils, bzw. saugte sich im Wasser mit viel Geschwindigkeitsverlust fest. Wer hier seinen Weg fand, kämpfte mit den vielen Fischerbojen usw. Es gab also viel zu tun und die Drinks sowie das tolle italienische Abendessen waren am Abend redlich verdient.

Insgesamt kam ich gut mit den wechselnden Bedingungen zu recht, dafür machte ich mir das Leben durch teilweise miese Starts selbst schwer. Ich konnte mir aber meist nach drei konzentrierten Runden noch ein gutes Rennergebnis sichern, eine Regatta, die uns viel Freude machte, das Ergebnis ist schön, die tollen Momente am Strand und auf dem Wasser mit dem sehr netten italienischen Feld werden bleiben. Danke Riccione 151!

Ich gratuliere Alberto Farnesi (Italiener, der für Schweden startet) zum Sieg bei den Klassik-Booten und Giuseppe Colombo (ITA) zum nationalen Titel als Zweitplatzierter in der Gesamtwertung. Matthias Dietz und Marco Götz als gesamt Fünfter und Sechster vervollständigen das gute deutsche Resultat.

Rainer Bohrer GER 6

IDB auf dem Walchensee – Ergebnisse und jetzt mit Bericht

Internationale Deutsche Bestenermittlung A-Cat (Foiling und Classic) am Walchensee 10.-13. Juni 2021

In Corona-Zeiten bedarf es großer Anstrengungen und viel Frustrationstoleranz, um eine aufwändige Regatta wie eine IDB der A-Cats zu organisieren. Das Risiko ist groß, durch pandemiebedingte Auflagen massiv gehindert zu werden oder niedrige Teilnehmerzahlen in Kauf nehmen zu müssen. Die Segelfreunde Walchensee um ihren Vorsitzenden Ulrich Begemann und den A-Cat-Klassenpräsidenten Matthias Dietz ließen sich davon nicht entmutigen und stellten eine „kontaktlose“ Regatta auf die Beine, die selbst von den strengen bayrischen Behörden genehmigt wurde. Ein solcher Einsatz in schwierigen Zeiten kann gar nicht genug gewürdigt werden.
Der Walchensee in den tiefsten oberbayrischen Bergen ist nicht nur wunderschön, er gilt auch als erstklassiges Thermikrevier. Eine wichtige Voraussetzung für die A-Cats, denn gerade die fliegenden Foiler brauchen mindestens 6 bis 7 Knoten stabilen Wind, um ihr riesiges Geschwindigkeitspotenzial ausspielen zu können. Und auch die Segler der nicht flugfähigen Classic-A-Cats sind trotz des federleichten Gewichts ihrer Carbon-Boote erst ab dieser Windstärke ausreichend motiviert, Wettfahrten zu segeln. Angesichts der Attraktivität des Reviers fand sich ein ansehnliches Feld von 36 A-Cat-Segler aus sechs Nationen zur IDB 2021 ein. 25 davon waren Foiler, 11 bevorzugten die Classic-Konfiguration.

Doch trotz sehr guter Wetterprognose zeigten sich die Windverhältnisse launisch. Gewitterfronten und ein Genua-Tief setzten der Thermik zu, so dass sie nur punktuell zeigen konnte, was sie zu bieten hat. Bei allen der sieben beendeten Rennen herrschten zwar zeitweilig gute Windbedingungen, aber eben nicht durchgängig und nicht überall auf der Bahn. Sehr zum Leidwesen der Foiler, die sofort von ihren Flügeln fallen, wenn sie in ein Windloch geraten, und dann mühsam wieder Geschwindigkeit aufbauen müssen, um sich erneut aus dem Wasser zu heben. Insbesondere auf der Vorwindstrecke führt es zu großen Umwegen, wenn die Foiler auf Halbwindkurs anluven müssen, um Speed zu machen. So mancher Segler mussten einmal mehr eine altbekannte leidvolle Erfahrung machen: Wer schnell segelt, segelt auch schnell in die falsche Richtung. Unter dem Strich führte das dazu, dass sich bei dieser IDB die Classic-A-Cats gegen die an sich deutlich schnelleren Foiler gut behaupten konnten.

Überlegener Sieger der Gesamtwertung und der Foilerwertung bei der IDB wurde der an Jahren junge, aber an Erfahrung reiche Pole Jakub „Kuba“ Surowiec. Er zeigte nicht nur herausragende Bootsbeherrschung selbst bei schwierigen Bedingungen, er segelte auch taktisch klug und minimierte die Risiken. Deutscher Meister der Foiler wurde einmal mehr der Allgäuer Bob Baier, der seine große Erfahrung mit schwierigen Binnenrevieren umsetzen konnte. Den Vizetitel bei den Foilern ersegelte Rainer Bohrer trotz großen Pechs in der letzten Wettfahrt, als in einer harten Bö sein Mast bei der Kenterung brach. Bronze ging punktgleich an den erneut stark segelnden Alex Meister. Die Frauenwertung der Foiler gewann Maren Odefrey knapp vor der Neueinsteigerin Estela Jentsch Steimer.
Bei der Classic-Division konnte sich Christan Stock vom Schluchsee knapp gegen Georg Reuter (Ammersee) und Florian Hennig (Forggensee) durchsetzen. Das Feld der Classics war sehr kompakt und die Zieleinläufe waren oft eng. Man muss also kein Flugboot haben, um bei einer A-Cat-Meisterschaft guten Sport und starke Konkurrenz zu erleben.

Bei der Abreise zeigten sich alle Segler zufrieden mit der IDB, auch wenn der Walchensee nicht ganz das hielt, was er versprach. Lediglich das Konzept der „kontaktlosen“ Regatta wird niemand vermissen, wenn die Pandemie endlich bewältigt ist. Am Smartphone hängen wir im Alltag ohnehin schon mehr als genug, und was gibt es Schöneres, als seine Segelfreunde bei der Steuerleutebesprechung persönlich zu begrüßen und mit ihnen am Schwarzen Brett die Ergebnisliste zu diskutieren?

Christian Stock

 

Die Sieger der Gesamtwertung und gleichzeitig der Foiler-Wertung sind:
Platz 1 – Jakup Surowiec (POL)
Platz 2 – Bob Baier (GER)
Platz 3 Rainer Bohrer (GER)

Die Classic Wertung lautet wie folgt:
Platz 1 – Christian Stock (GER)
Platz 2 – Georg Reutter (GER)
Platz 3 – Florian Hennig (GER)

Ergebnisse jetzt auch bei Raceoffice:
https://www.raceoffice.org/Walchenfass2021_A_Cat_IDB

Liste Gesamt:

Liste Foiler:

Liste Classic:

(wenn Bilder verfügar sind, werden sie Ergänzt)

Lago Trasimeno 17/18 OKT 2020

Traditionell gibt es Ende Oktober die Regatta „Zucchero A Vela“ beim Club Velico Trasimeno. Es bedeutet Puderzucker, der Name kommt vom Zuckerfestival das immer zeitgleich in Perugia stattfindet. Leider war auch der Wind wie Puderzucker verflogen. Am Samstag konnten die 16 Classic A-Cats eine verkürzte Wettfahrt bei Wind von 2-1 Bft. abflauend durchführen. 6 Boote konnten das Zeitlimit nicht mehr erreichen. Am Sonntag gab es bei gleichen Bedingungen nochmal eine verkürzte Wettfahrt. Entschädigt wurden wir mit Top-Verpflegung in einem sehr gastfreundlichen Club.

Norbert Bauer GER-548

Cat Ausklang Steinhude 2020 – 26. – 27.09

Am letzten September-Wochenende fand auf dem Steinhuder Meer die Katamaran Ausklang Regatta statt. Inmitten einer herbstlichen Wetterlage waren die Windprognosen während der Woche volatiler als mancher Aktienkurs, so dass am Samstag aus dem angekündigten Starkwind ein Warten auf den Wind bis 16 Uhr wurde.
Nach dem üblichen überwinden der flachen Uferzone fanden sich die 10 A-Cats an der Startlinie ein. Die einzige Tageswettfahrt konnte Alex Meister mit großem Vorsprung für sich entscheiden, zweiter wurde Jörg Horn auf einem klassischem Nikita. Im Mittelfeld konnte dann beobachtet werden, dass sich Foilen auch im unteren Windbereich gewinnbringend auswirken kann.
Auf eine zweite Wettfahrt wurde bei Dauerregen und einsetzender Dämmerung dankenswerterweise verzichtet.
Für Sontag stand dann später am Abend ein 10:00 Start auf dem virtuellen Notice Board. Bei deutlich schwächeren Winden fand die erste Wettfahrt Jörg Horn als Sieger vor Arnd Meyer.
Trotz weiter nachlassendem Wind entschloss sich die Wettfahrtleitung zu einem zweiten Tageslauf, der in stark drehenden Winden gestartet wurde. Hier konnte nach Verkürzung erneut Jörg Horn siegen, diesmal vor Christian Schäfer.

Für das „Homerace“ war teilweise Schlepphilfe nötig.
Im Gesamtergebnis gewann Jörg Horn vor Arnd Meyer und Christian Schäfer.
Zusammenfassend hat die Wettfahrtleitung das Beste aus den vorhandenen Bedingungen gemacht und bei allen Aufwänden mit den untiefen Uferzonen ist das Steinhuder Meer immer noch ein Klassiker-Revier zum Regattasegeln in der nördlichen Hälfte Deutschlands.

Christian Schäfer

Ergebnis Pizza Open 2020

Alex Meister

Cleansweep for Alex Meister in A-Class in „Pizza Open“ Regatta, Wismar, Baltic Sea

Alex convincingly won this years Pizza Open XII. edition with 6 bullets in 6 races. The sailors enjoyed the sunny and still quite warm weather with demanding wind conditions in 4 races pretty close to the upper limits – the other 2 races in around 14-16 knots. Due to increased Covid-19 constraints, quite a few sailors had to cancel their participation on short notice, however, in the end 12 A-Cats and 8 F18 made it to the startline and everybody was happy to be on the water.

In the F-18 competition Martin Friederichsen and Bjoern Wendel won a 7 race series with 4-1-3-1-2-1-1.

The nicely sheltered waters in Wismar Bay on the Baltic Sea coast proved to be the ideal location for the prevailing strong and gusty wind conditions in sunny and warm temperatures.

A-Cat Italian Open Championship – Bob Baier auf Platz 1

Bob Baier gewinnt die A-Cat Italian Open Championship.
Auf Platz 2 landete Rainer Bohrer und Dodé Emmanuel aus Frankreich wurde Dritter.

Das Wetter war nicht optimal.
Freitag nicht Segelbar erst mit bis 35kn aus Süd, dann gedreht auf Nordwind mit bis zu 50kn.
Am Samstag 3 Wettfahrten mit gutem Wind, Sonntags eine Wettfahrt bei nachlassendem Wind.

Bilder gibt es hier:
Bilder auf Google

Ergebnisse als PDF:
acat_overall
acat_foil
acat_classic

P. S.
Unter <Regatta> –> <Ranglisten> ist die Vorläufige Rangliste 2020 abrufbar.

 

Forte de Marmi 05-06 September 2020

Im Corona Jahr sind 22 Classic A-Cats zur Regatta im Yacht Club Versilia, Forte de Marmi gekommen. Wie schon so oft, waren am Tag vor der Regatta ideale Trainings Bedingungen mit 9-10 Knoten. Am Samstag gab es 3 WF bei etwa 5-6 Knoten. Hier hat Renzo Del Giudice mit seinem BIM XJ souverän dominiert. Abends dann ein 7 Gang Sea-Food Dinner, sensationell !! Am Sonntag zunächst nur Brandungs Welle, ab 15 Uhr dann noch 2 WF bei 6-7 Knoten.

Insgesamt war es eine Leichtwind Serie mit 5 Wettfahrten und fairen Bedingungen, eine hervorragende Wettfahrtleitung, eine sehr gute Veranstaltung in einem gastfreundlichen Club.

Norbert Bauer GER-548